Die «Charta für eine nachhaltige städtische Mobilität» entstand als Reaktion auf die 2008 in Basel, Luzern, St. Gallen, Winterthur und Zürich eingereichten, ähnlich lautenden Volksinitiativen der Umweltorganisation «UmverkehR». Die Charta nimmt bestimmte Anliegen der «UmverkehR-Initiativen» auf, geht aber im Gegensatz dazu von einer Koexistenz von motorisiertem Individualverkehr, öffentlichem Verkehr sowie Fuss- und Veloverkehr aus. Bis heute haben 52 Städte und städtische Gemeinden die Charta ratifiziert. Damit bekennt sich erstmals ein Grossteil der Schweizer
Städte zu gemeinsamen verkehrspolitischen Grundsätzen und Zielen.
Die Charta diente darüber hinaus als Basis für die Gründung der «Städtekonferenz Mobilität» am 12. November 2010 durch 17 Städte der deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Schweiz. Zweck der Städtekonferenz Mobilität ist die Umsetzung einer nachhaltigen städtischen Mobilität im Sinne dieser Charta und die Förderung des Erfahrungsaustauschs unter den Städten im Sinne von Best-Practice-Lösungen. Die Konferenz hat sich als Sektion dem Städteverband angegliedert.




