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Medienmitteilungen 2011 des Städteverbandes

20. Januar 2011

Finanzierung des Agglomerationsverkehrs sicherstellen


Die Schweizer Verkehrsinfrastrukturen stossen vor allem in Städten und Agglomerationen an Kapazitätsgrenzen. Um die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen, muss der Bund die Finanzierung des Agglomerationsverkehrs definitiv institutionalisieren.

21. Januar 2011

Raumkonzept Schweiz: Für eine gemeinsame Vision der Raumentwicklung


Gemeinsam haben politische Vertreterinnen und Vertreter von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden heute in Bern das Raumkonzept Schweiz der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Entwurf wurde zugleich in eine breite Konsultation geschickt. Hauptziel des Raumkonzepts ist es, erstmals eine gemeinsame, von allen drei Staatsebenen akzeptierte Vorstellung der künftigen räumlichen Entwicklung der Schweiz zu erhalten. Ein zentrales Anliegen ist, das Denken und Planen in überregionalen Handlungsräumen zu fördern. Das Raumkonzept präsentiert Ziele und Strategien für die nachhaltige Nutzung des knappen Guts Boden und eine bessere Zusammenarbeit. Unter anderem wird eine bessere Koordination von Verkehrs- und Siedlungsentwicklung angestrebt, um den Bodenverbrauch und die Kosten zu senken. Das Raumkonzept setzt zudem auf das polyzentrische Netz von Metropolitanräumen, Städten sowie ländlichen und touristischen Zentren, um die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz weiter zu stärken und die hohe Lebensqualität zu festigen.

24. Januar 2011

NFA: Städte fordern 112 Mio. Franken für den soziodemografischen Lastenausgleich


Die Städte tragen überdurchschnittlich hohe Nettolasten. Sie liegen 39 Prozent höher als bei kleineren Gemeinden. Das zeigt eine vom Schweizerischen Städteverband in Auftrag gegebene wissenschaftliche Studie. Die Städte verlangen eine gerechte Abgeltung ihrer Sonderlasten im Rahmen der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA). Die 112 Millionen Franken, welche der Bund zusätzlich in den Finanzausgleich geben will, sollen vollumfänglich in den soziodemografischen Lastenausgleich fliessen. Im Weiteren fordern die Städte, dass Kostenverlagerungen vom Bund hin zu Kantonen und Gemeinden in Zukunft vermieden werden.

25. Februar 2011

Anhaltender Bevölkerungszuwachs in Schweizer Städten


Die Bevölkerungszunahme in den Schweizer Städten setzt sich 2009 fort – allerdings etwas weniger dynamisch als in den Vorjahren. Vor allem in den Boomregionen Zürich und Arc lémanique bleibt die Leerwohnungsziffer tief. Die Statistik der Schweizer Städte 2011 beleuchtet neben der Bevölkerungsentwicklung und dem Wohnungsmarkt weitere wichtige urbane Themen wie Bildung, Arbeit, Tourismus und Politik.

31. Mai 2011

Städte befürworten den schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie


Eine verbandsinterne Umfrage des Städteverbandes ergab ein überwiegendes Ja der antwortenden Mitglieder zu einem schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie. Die Schweizer Städte begrüssen damit den Entscheid des Bundesrates von voriger Woche, die bestehenden Kernkraftwerke am Ende ihrer Laufzeit nicht zu ersetzen.

8. Juli 2011

Tragfähige Verkehrsfinanzierung: Agglomerationsverkehr berücksichtigen!


Der Städteverband begrüsst die Absicht des Bundesrates, die Finanzierung der Bahninfrastrukturen auf ein stabiles Fundament zu stellen. Der Bund muss den vorgesehenen Bahninfrastrukturfonds ausreichend dotieren, Gesamtmobilitätsüberlegungen integrieren und sich zu seiner künftigen Beteiligung an der Finanzierung des Agglomerationsverkehrs bekennen.

14. Juli 2011

Erfolgreiche tripartite Zusammenarbeit: Städte befürworten das Raumkonzept Schweiz


Schweizer Städte und urbane Gemeinden begrüssen das Raumkonzept Schweiz. Es zeigt mit seinem Ansatz, in Handlungsräumen zu planen, Wege zu einem respektvollen, zukunftsorientierten Umgang mit dem knappen Gut des Bodens in unserem Land. Und es postuliert eine differenzierte Entwicklung der unterschiedlich geprägten Räume der Schweiz.

25. August 2011

Mit der Agglomerationspolitik ernst machen


25.08.11. - Die Schweiz soll ernst machen mit einer umfassenden Agglomerationspolitik, bestehend aus effizienten Transportnetzen, einer zweckmässigen Raumplanung und einem ausgewogenen Finanzausgleich. Dies fordert der Schweizerische Städteverband an seiner Jahresmedienkonferenz in Neuchâtel-Peseux. Wichtige Postulate sind dabei die Umsetzung des Raumkonzepts Schweiz und eine langfristig solide Finanzierung des Agglomerationsverkehrs. Zudem ging es am Städteverband um die Lebensqualität in Quartieren und wie diese verdichtet und nachhaltig gestaltet werden können.

18. November 2011

Tagung: Die Herausforderung «Social Media» für die öffentliche Hand


«Social Media» gewinnen auch für die öffentliche Hand zunehmend an Bedeutung. Vermehrt nutzen nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen und Verwaltungen die Möglichkeit, Inhalte über soziale Netzwerke zu verbreiten. Die Schweizerische Konferenz der Stadt- und Gemeindeschreiber und der Schweizerische Städteverband organisierten gemeinsam eine Tagung im Alten Spital in Solothurn, an welcher der nötige Aufwand und der mögliche Ertrag diskutiert wurde.

9. Dezember 2011

Ein «Städte-Pass» mit den Anliegen an das neue Parlament


Was erwarten Städte und Agglomerationen vom neuen Parlament? Der «Städte-Pass» informiert kurz und knapp über die Anliegen des Schweizerischen Städteverbandes in wichtigen Politikbereichen. Der Städteverband setzt sich dafür ein, dass die Schweiz auch in Zukunft ein Land mit wirtschaftlichem Erfolg, sozialem Ausgleich und lebenswerter Umwelt ist. Der «Städte-Pass» ist dafür ein Kompass.

16. Dezember 2011

Bund, Kantone, Städte und Gemeinden beschliessen Fortsetzung der Tripartiten Agglomerationskonferenz


Die Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden im Rahmen der Tripartiten Agglomerationskonferenz (TAK) hat sich bewährt. Deshalb haben der Bundesrat, die Konferenz der Kantonsregierungen, der Schweizerische Städteverband und der Schweizerische Gemeindeverband beschlossen, die TAK fortzusetzen. Der Fokus liegt weiterhin auf agglomerationsrelevanten Herausforderungen. Neu soll die TAK Wege für den Einbezug der ländlichen Räume in die tripartite Zusammenarbeit aufzeigen.