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Medienmitteilungen 2012 des Städteverbandes

18. Januar 2012

FABI mit Mängeln, fehlendes Bekenntnis zum Agglomerationsverkehr


Für den Schweizerischen Städteverband ist die heute vom Bundesrat verabschiedete Botschaft zur Bahnfinanzierung ein nur zum Teil tauglicher Ansatz. Nicht nur ist der Bahninfrastrukturfonds (BIF) ungenügend finanziert. Auch fehlen weiterhin verbindliche Aussagen zur zukünftigen Beteiligung des Bundes an der Finanzierung des Agglomerationsverkehrs. Mit dem Abzug von Mitteln aus dem Infrastrukturfonds für den Agglomerationsverkehr verschärft der Bundesrat dessen Unterdotierung. In Städten und Agglomerationen droht der Verkehrskollaps.

21. März 2012

Studie zur Sicherheit in Schweizer Städten im Jahr 2025


Sicherheitsfragen sind für Städte und Gemeinden ein zentrales Thema. Deshalb hat der Schweizerische Städteverband gemeinsam mit der Firma Ernst Basler + Partner eine Studie zu Veränderungen der Sicherheitslage in Schweizer Städten bis im Jahr 2025 lanciert. Dank der Beteiligung von 34 Städten und Gemeinden wird das Projekt «Sichere Schweizer Städte 2025» einen umfassenden Einblick in künftige Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten im Bereich der urbanen Sicherheit ermöglichen.

23. März 2012

Vernehmlassung: Städte stehen für mehr Kohärenz in der Integrationspolitik


Der Schweizerische Städteverband unterstützt die Absicht des Bundesrates, die Integrationsförderung von Bund, Kantonen und Gemeinden an den gleichen Grundsätzen auszurichten. Dies wird insgesamt zu mehr Kohärenz in der schweizerischen Integrationspolitik führen. Die Städte legen Wert darauf, dass Integrationsförderung allen sozial Benachteiligten offen steht und begrüssen das Bestreben, Integration in den Regelstrukturen zu fördern. Eine Verbindung von Ausländer- und Integrationsgesetz aber wird abgelehnt.

27. März 2012

Besserer Kindesschutz im Kampf gegen die organisierte Bettelei


Kinder und Jugendliche, die aus dem Ausland in die Schweiz gebracht werden, um hier zu betteln oder Straftaten zu begehen, sollen besser geschützt werden. Der Schweizerische Städteverband hat zusammen mit der Stadt Bern und der Koordinationsstelle gegen Menschenhandel und Menschenschmuggel des Bundes (KSMM) ein Massnahmenpaket ausgearbeitet. Ziel ist es, die Behörden für die Problematik zu sensibilisieren und gegen den Menschenhandel mit Minderjährigen ein breit abgestütztes und koordiniertes Vorgehen zu erreichen.

5. April 2012

Zahlen und Fakten zu den Schweizer Städten


Dynamische Bevölkerungsentwicklung, sinkende Leerwohnungsziffern und politische Vielfalt. Zu diesen und mehr Themen liefert die Statistik der Schweizer Städte 2012 die Daten. Das statistische Jahrbuch entstand wiederum in bewährter Zusammenarbeit zwischen dem Schweizerischen Städteverband und Statistik Stadt Zürich.

19. April 2012

Kommunalverbände: Energiewende nur mit Städten und Gemeinden


Der Bundesrat hat die Energiestrategie konkretisiert, mit der die Landesregierung den mittelfristigen Atomausstieg realisieren will. Der Schweizerische Städteverband und der Schweizerische Gemeindeverband begrüssen, dass darin das Programm EnergieSchweiz für Gemeinden gestärkt wird. Denn für ein Gelingen der Energiewende braucht es die Städte und Gemeinden.

10. Mai 2012

Raumkonzept Schweiz: Bereit für politische Entscheidungen


Das Raumkonzept Schweiz ist bereit für die politische Beschlussfassung. Seine Ziele sind ein haushälterischer Umgang mit dem Boden, die Stärkung der Vielfalt der Regionen, der Wettbewerbsfähigkeit und der landschaftlichen Attraktivität der Schweiz. Dies soll vor allem über eine bessere, überregionale Zusammenarbeit in der Raumplanung erreicht werden. Der Bundesrat, die Kantonsregierungen, der Schweizerische Städteverband und der Schweizerische Gemeindeverband werden bis im Herbst entscheiden, ob sie das Raumkonzept Schweiz als Orientierungsrahmen genehmigen und ihre raumwirksamen Tätigkeiten darauf ausrichten.

14. Juni 2012

«Stadt im Umbruch» - Ausstellung zum «1. Städteverband Fotopreis»


Zur Förderung der urbanen Schweizer Fotografie sowie deren Verwendung in der Bildsprache wurde unter dem Patronat der Stadt Winterthur erstmals der «Städteverband Fotopreis» verliehen. Der Preisträger Christian Schwager realisierte daraufhin eine Arbeit zum Thema «Stadt im Umbruch». Die Ergebnisse dieser fotografischen Wanderung durch die Schweizer Fotostadt werden nun erstmals in einer Ausstellung in Bern gezeigt.

30. August 2012

Die Städte in ihrer wirtschaftlichen Dynamik unterstützen!


Neue Erhebungen von BAKBASEL bestätigen die wirtschaftliche Bedeutung der Schweizer Städte: Mit einem Bevölkerungsanteil von knapp drei Vierteln und vier Fünfteln der Erwerbstätigen erwirtschaften die urbanen Gebiete 84 % der Wirtschaftsleistung. Zur Unterstützung der wirtschaftlichen Dynamik der urbanen Schweiz fordert der Schweizerische Städteverband mehr Rückenwind durch die Bundespolitik. Dies namentlich in den zentralen Standortfaktoren Lebensqualität, Erreichbarkeit durch effiziente Verkehrssysteme und innovatives Ressourcenmanagement.

30. August 2012

Städteverband verabschiedet Raumkonzept Schweiz einstimmig


An seiner Generalsversammlung in Bern genehmigten die Delegierten des Schweizerischen Städteverbands das Raumkonzept Schweiz einstimmig. Das Raumkonzept Schweiz ist als Orientierungsrahmen und Entscheidungshilfe für die raumwirksamen Tätigkeiten von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden konzipiert. Nach den Kommunalverbänden sollen auch die Kantone und der Bund das Raumkonzept Schweiz bis Ende Jahr verabschieden.

4. September 2012

Städteverband sagt Ja zur Jugendmusikförderung und Nein zur Volksinitiative «Sicheres Wohnen im Alter»


Der Schweizerische Städteverband empfiehlt ein Ja zum Verfassungsartikel über die Jugendmusikförderung, der am 23. September 2012 Abstimmung kommt. Dies beschloss der Vorstand an seiner letzten Sitzung. Bei der Volksinitiative «Sicheres Wohnen im Alter» fasste der Vorstand des Städteverbands hingegen die Nein-Parole.

7. September 2012

Systemdenken in der städtischen Energieversorgung als Beitrag zur Energiewende


Gut aufeinander abgestimmte Strom-, Gas- und Fernwärmenetze spielen in der künftigen Energievesorgung eine zentrale Rolle – gerade im Hinblick auf die Energiewende. Dies ist das Fazit einer Veranstaltung, welche die Stadtwerk-Kooperation Swisspower, der Verband der Schweizerischen Gasindustrie, der Verband Fernwärme Schweiz sowie der Schweizerische Städteverband im Rahmen des FORUM ENGELBERG durchgeführt haben.

25. September 2012

Zukunftsweisende WKK-Allianz für die Energiewende


Die Wärmekraftkopplung (WKK) ist von grosser Bedeutung, will die Schweiz die vom Bundesrat anvisierte Energiewende schaffen. Mit der gleichzeitigen Produktion von Strom und Wärme in lokalen Anlagen lässt sich die Energieeffizienz markant steigern und die Umwelt schonen. Der Stadtwerkeverbund Swisspower, die Schweizer Erdgas-Wirtschaft, der Schweizerische Städteverband, die Organisation Kommunale Infrastruktur, der Schweizerische Gemeindeverband sowie der Verband Effiziente Energie Erzeugung V3E haben gemeinsam konkrete Lösungen entwickelt, wie das Ziel erreicht werden kann. WKK soll so zu einem wichtigen Standbein der neuen Energiepolitik werden.

30. Oktober 2012

Integration: Staat und Wirtschaft handeln gemeinsam; Dialog über die Integration am Arbeitsplatz


Bund, Kantone, Städte und Gemeinden sowie Wirtschaftsverbände haben sich heute in Bern auf gemeinsame und messbare Ziele geeinigt, um die Integration von ausländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu fördern. Am Dialog über die Integration am Arbeitsplatz stellte die Wirtschaft erste konkrete Beiträge zu diesen Zielen vor. Der Dialog ist eine Initiative der Tripartiten Agglomerationskonferenz (TAK).

20. Dezember 2012

Raumkonzept Schweiz wird an Bund, Kantone, Städte und Gemeinden übergeben


Nach der Verabschiedung durch die Trägerorganisationen wird das Raumkonzept Schweiz heute publiziert. Es wurde in einem mehrjährigen partizipativen Prozess von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden der Schweiz gemeinsam erarbeitet. Das Raumkonzept dient künftig als Orientierungshilfe für die Behörden aller Stufen, wenn sie Siedlungen, Verkehrs- und Energieinfrastrukturen planen, Landschaften gestalten oder weitere Tätigkeiten ausüben, die den Raum beeinflussen. Es will die Wettbewerbsfähigkeit des Landes und die Solidarität zwischen den unterschiedlichen Regionen stärken.

20. Dezember 2012

Trotz Gotthard-Sanierung genügend in Agglomerationsverkehr investieren


Die Sanierung des Gotthard-Strassentunnels darf die Investitionen im Agglomerationsverkehr nicht beeinträchtigen. Dies fordert der Schweizerische Städteverband, nachdem der Bundesrat die Vernehmlassung zur Sanierung des Gotthard-Strassentunnels eröffnet hat. Denn in den Agglomerationen besteht der grösste Nachholbedarf für Verkehrsinvestitionen. Zudem darf die Verlagerungspolitik für den alpenquerenden Güterverkehr nicht aufs Spiel gesetzt werden.