Français

Schweizerischer Städteverband
Monbijoustrasse 8
Postfach
3001 Bern
031 356 32 32
Email senden

Verkehrspolitik

Der Verkehr auf Strasse und Schiene wächst. Städte und Agglomerationsgemeinden sind am stärksten davon betroffen, mit Auswirkungen auf das ganze Land. Es gibt zwar einen Infrastrukturfonds, doch er ist befristet und unterdotiert. Der Agglomerationsverkehr gehört in den Fokus der nationalen Verkehrspolitik.

Dafür setzt sich der Schweizerische Städteverband ein:


-
Die Finanzierung der Verkehrsinfrastrukturen muss aus einer Gesamtverkehrsperspektive heraus angegangen werden.
-
Die Wachstumsvorgaben bei den Bundesausgaben für den Verkehr müssen auf nominal vier Prozent angehoben werden.
-
Verkehrsinfrastrukturen in den Agglomerationen müssen ausreichend und unbefristet durch den Bund mitfinanziert werden.
-
Für eine sachgerechte Weiterentwicklung des Schweizer Verkehrssystems ist die kommunale Ebene einzubeziehen.
-
Die Koordination mit der Siedlungsentwicklung muss zwingender Bestandteil sämtlicher Verkehrsplanungen sein.
-
Die verschiedenen Verkehrsträger – motorisierter Individualverkehr, öffentlicher Verkehr, Langsamverkehr – sollen ihren Stärken gemäss zum Einsatz kommen. Um die zunehmenden Verkehrsströme in den dicht besiedelten Städten und Agglomerationen zu bewältigen, müssen dort primär öffentlicher Verkehr und Langsamverkehr gefördert werden.

Städtekonferenz Mobilität


Verkehrspolitische Fragen werden auch von der Sektion Städtekonferenz Mobilität (SKM) des Städteverbandes vertieft diskutiert. Die SKM – 2010 von 15 Städten aus allen Landesteilen gegründet – bildet den institutionellen Rahmen für die Umsetzung der «Charta für eine nachhaltige städtische Mobilität». Diese umreisst die verkehrspolitischen Zielsetzungen der 54 unterzeichnenden Städte.