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Erfolgreiche Intervention für die Tageskarte Gemeinde

Anfang 2010 informierten die Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs, per Dezember 2010 den Preis der Gemeindetageskarten um 15 Prozent erhöhen und zugleich ihre Gültigkeit unter der Woche auf die Zeit nach 9 Uhr beschränken zu wollen. Dieser Entscheid wurde von vielen Städten und Gemeinden aus verkehrs-, umwelt- sowie regionalpolitischen Gründen stark kritisiert.

Der Schweizerische Städteverband (SSV) und der Schweizerische Gemeindeverband (SGV) haben sich daraufhin dezidiert für einen Verzicht auf die Beschränkung der Gültigkeit eingesetzt. Dies mit Erfolg: Anfang August 2010 gaben der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) und die SBB bekannt, die Gültigkeit der Gemeinde-Tageskarten nicht einzuschränken. Der Städteverband ist froh, dass die Gemeinde-Tageskarte weiterhin ein attraktives Angebot für die Bevölkerung bleibt.

Gleichzeitig wurden ab Dezember 2010 drei flankierende Massnahmen für die Gemeinde-Tageskarte eingeführt. Sie soll nur noch an in der Gemeinde wohnhafte Personen abgegeben werden (ausser für kleine Gemeinden), Gemeinden und Städte verfügen über ein Maximalkontingent und der Zwischenhandel wird untersagt.