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Mobilität an ihren Grenzen - Neue Konzepte für die Zukunft

Der Schweizer Städtetag 2010 fand am 26./27. August in Zürich statt und stand unter dem Thema «Mobilität an ihren Grenzen – Neue Konzepte für die Zukunft».

Die Mobilitätsbedürfnisse wachsen seit Jahrzehnten ungebremst, und die Prognosen weisen weiter nach oben. In den Agglomerationen sind die Verkehrsprobleme am grössten. Die Systeme haben die Grenzen ihrer Belastbarkeit zum Teil längst überschritten. Kapazitäten, Raum und Finanzen sind knapp, neue Infrastrukturen aufwändig und politisch kontrovers.

Welche Mobilität ist künftig noch mit einer guten Lebensqualität vereinbar? Wie wird ein Verkehrssystem als Ganzes effizient organisiert? Welche Rolle spielen Verkehrsmanagement, flankierende Massnahmen, politische Steuerung oder Raum- und Siedlungsplanung? Wie viel mehr Lebenszeit wollen Menschen noch ins Pendeln investieren? Wie weit kann Mobilität in den Köpfen an die Stelle räumlicher Fortbewegung treten? Der Städtetag 2010 leuchtete diese Fragen aus kontroversen Perspektiven aus.

Mobilität als Limite oder Mobilität am Limit? – Herausforderungen und Lösungsperspektiven für die künftige Erschliessung von Städten und Agglomerationen


Prof. Dr. Ulrich Weidmann, Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme, ETH Zürich

Wachsende Mobilität, enger Raum, knappe Finanzen – Antworten der Verkehrspolitik


Dr. Hans Werder, Generalsekretär Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation