Organisation

Die Geschichte des Schweizerischen Städteverbands

Der Städteverband blickt auf eine bewegte und lange Geschichte zurück:

1896
Prämisse für einen Schweizerischen Städteverband

Während der Nationalausstellung in Genf treffen sich die Stadtpräsidenten mehrerer Schweizer Städte im Palais Eynard. Dabei entwickeln sie die Idee für die Gründung einer Interessensvertretung der Städte.

1897
Gründung des Schweizerischen Städteverbandes SSV

52 Delegierte der Städte versammeln sich am 17. November in der Tonhalle Zürich zum ersten Städtetag, der die Gründung des Verbands markiert. Einige Monate zuvor treffen sich Vertreter der Städte Basel, Bern, Freiburg, Genf, Lausanne, Luzern, Neuenburg, St. Gallen, Winterthur und Zürich in Bern, um die Gründungsveranstaltung vorzubereiten.

1901
Der erste Geschäftsbericht wird veröffentlicht

Der Städteverband entwickelt sich weiter, wie der erste Geschäftsbericht zeigt. Er zählt bereits 36 Mitglieder, darunter unter anderem Genf, Lugano, Schaffhausen und Glarus.

Geschäftsbericht 1901 lesen

1925
Die Schweizerische Städteverband tritt der Union internationale des villes bei

An der Generalversammlung von 1925 beschliesst der Schweizerische Städteverband, der Union internationale des villes beizutreten, um den internationalen Austausch zu stärken.

1931
Die Schweizerische Städteverband veröffentlicht seine erste "Statistische Mitteilung"

Seit 1931 publiziert der Städteverband ein Jahrbuch der Statistik der Schweizer Städte, wobei dessen erste Ausgabe den Titel «Statistische Informationen» trug. Seit 2016 wird diese Publikation gemeinsam mit dem Bundesamt für Statistik herausgegeben.

1949
Gründung der Konferenz der Städtischen Sicherheitsdirektorinnen und –direktoren (KSSD)

Der Städteverband vertieft den Austausch entlang der Sektorialpolitiken.

https://kssd.ch/

1995
Gründung der Städteinitiative Sozialpolitik
2000
Verankerung von Artikel 50 in die Bundesverfassung

Der vom Volk angenommene und in der Bundesverfassung verankerte Artikel 50 verpflichtet den Bund dank Bestrebungen des Städteverbands, die Gemeindeautonomie nach Massgabe des kantonalen Rechts zu gewährleisten, bei seinem Handeln die möglichen Auswirkungen auf die Gemeinden zu beachten und dabei Rücksicht auf die besondere Situation der Städte und der Agglomerationen sowie der Berggebiete zu nehmen.

2004
Beitritt der Städteinitiative Sozialpolitik zum SSV
2005
Gründung die Städteinitiative Bildung
2010
Gründung der Städtekonferenz Kultur (SKK)
2010
Gründung der Städtekonferenz Mobilität (SKM)
2014
Gründung der Konferenz der städtischen Finanzdirektorinnen und Finanzdirektoren (KSFD)
2025
25-jähriges Jubiläum des Artikels 50 der Verfassung

Bei dieser Gelegenheit wird dem Bundesrat die Deklaration «Die Städte und Gemeinden im Bundesstaat» überreicht. Diese Deklaration erinnert den Bundesrat an die Bedeutung des Artikels 50 und weist auf die Umsetzungserfolge und -mängel hin.