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Raumentwicklung und Agglomerationen

Aktuelle Nachrichten

Raumentwicklung und Agglomerationen

Bundesrat löst Blockade beim ISOS – Städte erhalten wieder mehr Spielraum

21. Sep. 2026 | Mit Anpassungen der Verordnung über das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung ISOS wird die Fehlentwicklung der sogenannten Direktanwendung beseitigt. In diesem Sinne wird auch die Verordnung der Raumplanung justiert. Die Städte wirkten aktiv bei der Erarbeitung der neuen Regelungen mit und pochten mit Nachdruck auf eine rasche Umsetzung. Die Entwicklung in […]

Aarau — Planen & Bauen: Ein Gemeinschaftswerk

1. Sep. 2026 | Die Weiterentwicklung und die Bewältigung unserer Herausforderungen gelingt nur im Miteinander – innerhalb einer Stadt ebenso wie in den Stadtregionen und Agglomerationen. Die urbane Schweiz hat viel Erfahrung in der Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen und mit verschiedenen Partnerinnen. Aarau und die Stadtregion erleben eine dynamische Wachstums- und Transformationsphase. Die Stadt ist dafür gut aufgestellt – […]

Raumkonzept Schweiz – Der Rahmen ist gesetzt für die Umsetzung

23. Apr. 2026 | Das Raumkonzept Schweiz setzt den gemeinsamen Orientierungsrahmen der Raumpolitik für die drei Staatsebenen – nun beginnt die Umsetzung. Städte und Agglomerationen spielen dabei eine Schlüsselrolle: Sie sind die Zentren des Wachstums, die Orte der Transformation und verfügen über die Erfahrung, Wachstum mit hoher Lebensqualität zu verbinden. Die Schweiz ist im stetigen Wandel – hier mehr, […]

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Einführung

Die Schweiz wächst vor allem in den Städten und Agglomerationen. Heute leben drei Viertel der Schweizer Bevölkerung in Städten, städtischen Gemeinden und Stadtregionen oder Agglomerationen.

Die Zukunft der Schweiz liegt in diesem urbanen Raum: Bund und Kantone sehen eine Siedlungsentwicklung nach innen vor, gleichzeitig wird die Brücke zum ländlichen Raum und den Berggebieten geschlagen. Dabei gehen Städte und Agglomerationen sorgsam mit dem knappen Gut Boden um. Entsprechend erstreckt sich Raumplanung über viele Bereiche: Die Siedlungsentwicklung gilt es mit der Verkehrs-, Infrastruktur-, Energie-, Wirtschafts-, Sozial-, Freiraum- und Stadtplanung abzustimmen. Zunehmend zentral sind Fragen des Klimawandels.

Der Komplexität wird begegnet, indem über die Staatsebenen und die Fachbereiche hinweg eine gute Zusammenarbeit angestrebt wird. Der Städteverband macht sich für gute Bedingungen stark und ermöglicht gerade den Agglomerationen sich untereinander zu vernetzen.

Dokumente

Raumentwicklung

Mit der Siedlungsentwicklung nach innen eröffnen sich Potenziale und Herausforderungen. Städte und Agglomerationen nehmen als gut erschlossene Orte das aktuelle und künftige Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum zielgerichtet und ressourcenschonend auf.

Die heutige Raumplanung spielt sich vorwiegend im Bestand ab. Dabei wägen Städte Interessen zwischen Entwicklung, Lärmschutz, Orts- und Denkmalschutz und vielen weiteren Faktoren ab. Das öffentliche Interesse und der gesellschaftliche suffiziente Wert stehen im Vordergrund. Eine Umsetzung mit hoher Qualität ist gefordert und bedarf entsprechende Rahmenbedingungen für Städte.

Der Städteverband vertritt die raumrelevanten urbanen Anliegen in der Tripartiten Konferenz, der politischen Plattform von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen den staatlichen Ebenen und zwischen urbanen und ländlichen Räumen.

Als Orientierungsrahmen und Entscheidungshilfe von Bund, Kantonen sowie Städten und Gemeinden dient das «Raumkonzept Schweiz», das 2012 erstmals gemeinsam erarbeitet wurde und 2025 aktualisiert wird.

Unser Netzwerk

Agglomerationen

Die Agglomerationen stehen für die stetig wachsenden und engen Beziehungen der urbanen Schweiz. Sie transformieren sich rasch.

Dabei spielen sich Umbrüche im Sichtbaren ab, etwa bei der baulichen Veränderung, und in den individuellen Lebensweisen, der Zusammensetzung der Bevölkerung und Wirtschaft und damit verbunden bei kulturellen Eigenheiten.

Der Städteverband setzt sich als urbane Stimme für Städte und Agglomerationen ein und bietet einen Rahmen für den Erfahrungsaustausch. Auf der Bundesebene tritt er für eine starke Agglomerationspolitik ein und fordert konsequent die für die komplexen Aufgaben notwendigen Planungs-, Budget- und Politiksteuerungsprozesse ein.