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Sozial- und Migrationspolitik

Aktuelle Nachrichten

Sozial- und Migrationspolitik

Hoffnungslos verschuldete Privatpersonen bekommen eine zweite Chance

25. Juni 2026 | Das Parlament hat in der Sommersession eine Revision des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG) beschlossen. Damit sollen hoch verschuldete Menschen künftig einmal im Leben die Chance erhalten, sich von ihrem Schuldenberg zu befreien. Der Städteverband hat sich für die Vorlage eingesetzt. Die Revision des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG) (25.019) sieht zwei neue […]

Das Parlament stimmt der Übersteuerung kantonaler oder städtischer Mindestlöhne durch Gesamtarbeitsverträge zu

25. Juni 2026 | Mit einer Gesetzesänderung im Bundesgesetz über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen macht das Parlament den Weg frei für die Übersteuerung kantonaler oder städtischer Mindestlöhne durch Gesamtarbeitsverträge. Der Schweizerische Städteverband ist von diesem Entscheid enttäuscht, weil er die Gemeindeautonomie untergräbt und sozialpolitisch kritisch zu beurteilen ist. Das Parlament hat einer Gesetzesänderung zugestimmt (24.096), welche die Möglichkeit zur […]

Städte setzen sich ein für Menschen in Not

26. März 2026 | Angesichts der sozialen und städtischen Herausforderungen verstärken die Schweizer Städte ihre Massnahmen für Menschen in unsicheren Lebenssituationen. Von der Notunterkunft bis zur Prävention häuslicher Gewalt spielen sie als Akteure vor Ort eine zentrale Rolle. Um Menschen in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen, entwickeln Städte diverse Massnahmen, die auf Schutz und Prävention ausgerichtet sind. Im Januar haben […]

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Einleitung

Soziale Sicherheit und eine offene Gesellschaft sind wichtige Voraussetzungen für die individuelle Lebensqualität und Entfaltungsmöglichkeiten, das gut funktionierende Zusammenleben und die Demokratie.

Die Städte sind Lebensmittelpunkt der meisten Menschen und zentrale Akteurinnen der Gesellschaftspolitik. Vor Ort zeigen sich soziale Herausforderungen zuerst und ausgeprägt; die Städte wirken wie Frühwarnsysteme. Sie verfügen über die Expertise und die nötige Grösse, um innovative Lösungen zu entwickeln. Sie nutzen und bieten Spielraum für neue Ideen und sie setzen um.

Im Verbund mit Bund und Kantonen gestalten sie die Sozialpolitik aktiv mit.

Dokumente

Sozialpolitik

Die Sozialhilfe ist ein zentrales Element zur Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Schweiz.

Die Städte engagieren sich für eine starke Sozialhilfe und setzen sich dafür ein, dass die Leistungen der Sozialversicherungen und der Sozialhilfe gut aufeinander abgestimmt sind. Die Städte erbringen die soziale Grundversorgung und treiben die Lösungen für gesellschaftliche Probleme voran.

Generationen- und Alterspolitik

Städte sind Orte für Menschen jeden Alters und übernehmen umfassende Aufgaben in der Generationen- und Alterspolitik. Sie gewährleisten Unterstützung von der Geburt, über die Schulzeit bis zum hohen Alter. Ein besonderes Anliegen ist den Städten ein qualitativ hochwertiges und bezahlbares Angebot zur familienergänzenden Kinderbetreuung (KITA) – dafür braucht es alle Staatsebenen.

Gleichzeitig werden immer mehr Menschen immer älter. Städte schaffen altersfreundliche Wohn- und Lebensumgebungen und binden die ältere Bevölkerung aktiv mit ein. Sie setzen sich für Sicherstellung von Hilfe und Betreuung im Alter ein, damit Menschen selbstbestimmt leben können.

Migrationspolitik

Schweizer Städte sind Schmelztiegel; in ihnen leben von nah und fern zugewanderte Menschen mit diversen Hintergründen. Sie wohnen, arbeiten und verbringen ihre Freizeit in den Städten und sind massgeblicher Teil der Schweizer Gesellschaft. Für den sozialen Zusammenhalt und eine gesicherte wirtschaftliche Existenz ist es zentral, dass sich Ausländerinnen und Ausländern sozial und beruflich integrieren und Teil der aktiven Zivilgesellschaft werden. Die Städte sind Schlüsselakteurinnen der Integration und müssen deshalb von den anderen Staatsebenen in den entsprechenden Prozessen stets einbezogen werden.

Die Städte unterstützen die notwendige Integration von in der Schweiz lebenden Ausländerinnen und Ausländern zum Wohle von Gesellschaft und Wirtschaft.

Der Asylbereich ist eine Verbundaufgabe von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden. Die Städte engagieren sich für ein Asylsystem, das den Bedürftigen Schutz gewährt und ihnen eine rasche und nachhaltige Integration ermöglicht.