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Umwelt und Energie

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Umwelt und Energie

Hitzeschutz ist nicht nur Sache der Städte

8. Okt. 2026 | Städte spüren die Folgen der zunehmenden Hitze besonders stark. Mit direkten Massnahmen gegen die Hitze und einem zukunftsorientierten Klimaschutz versuchen sie, den Folgen des Klimawandels vor Ort entgegenzuwirken. Doch die anderen Staatsebenen lassen die Städte dabei weitgehend allein. Der Hitzesommer 2026 hat in der Schweiz Rekorde aufgestellt: Zahlreiche Meteo-Stationen verzeichneten Allzeithochs und eine Rekordanzahl an […]

Hitzesommer 2026 verursacht Milliardenverluste in der Wirtschaft

20. Sep. 2026 | Der heisse Sommer 2026 belastete nicht nur Natur und Landwirtschaft, sondern die gesamte Schweizer Wirtschaft. Der Schweizerische Städteverband liess ein ETH-Modell zur Auswirkung von Hitze auf die Arbeitsproduktivität mit den aktuellen Messdaten überarbeiten und es zeigt: Durch die Hitze resultierte in den Monaten Juni bis August ein hitzebedingter Arbeitsproduktivitätsverlust von 2,1 Milliarden Franken. Besonders stark […]

Hitzeschutz muss im Verbund gelöst werden

10. Sep. 2026 | Was lange als Zukunftsszenario erschien, ist mit dem Sommer 2026 Realität geworden: Hitzerekorde, Landschaften, tiefe Grundwasserstände und Tropennächte stellen die Schweiz vor enorme Herausforderungen. Überdurchschnittlich stark betroffen sind Städte und Agglomerationen. Damit sie sich rascher und effektiver an ein heisseres Klima anpassen können, benötigen sie genügend Handlungsspielraum und bessere Rahmenbedingungen. Dazu muss auch der Bund […]

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Einführung

Städte und Agglomerationen sind in ihre Umwelt eingebunden und prägen diese wiederum in verschiedener Weise, zum Beispiel landschaftlich, ressourcenmässig und lebensweltlich.

Die städtischen Zentren benötigen mit ihrer Bevölkerung und Wirtschaft viel Energie, sie bergen zugleich Potenzial zur Energiegewinnung. Gleichzeitig sind Städte stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Eine nachhaltige Umwelt- und Energiepolitik ist daher für Städte von zentraler Bedeutung.

Sie engagieren sich für Klimaschutz, Lärmschutz, bessere Luftqualität, Boden- und Gewässerschutz sowie Kreislaufwirtschaft. Ebenfalls setzen sie Massnahmen zur Förderung der Biodiversität und zur Anpassung an den Klimawandel um.

Dokumente

Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel

Die urbane Schweiz ist stark vom Klimawandel betroffen. Hitzewellen wirken sich ausgeprägt auf Städte und ihre Bevölkerung aus.

Extreme Ereignisse wie Starkregen und Hochwasser treffen dicht besiedelte Gebiete hart. Die Städte betreiben seit Jahren eine ambitionierte Klimapolitik.

Damit die Städte ihre Klimaziele erreichen, brauchen sie den Rückhalt der anderen Staatsebenen und mehr Handlungsspielraum. Sie setzen bereits zahlreiche Massnahmen um, etwa den Auf- und Ausbau thermischer Netze, die Energieberatung für Eigentümerinnen und Eigentümer sowie die Förderung von öffentlichem Verkehr und aktiver Mobilität.

Die Städte ergreifen Massnahmen, um die Folgen der Klimaerwärmung abzufedern. Im Vordergrund steht dabei eine Reduktion der Versiegelung: Neu begrünte Flächen lassen nicht nur Wasser besser versickern, sondern tragen zur Kühlung bei, erhöhen die Biodiversität und steigern die Lebens- und Aufenthaltsqualität.

Energie

Städte verbrauchen viel Energie. Als Eigentümerinnen lokaler Energieversorger treiben sie die erneuerbare Energieproduktion und den Ausbau thermischer Netze voran und setzen für die Erreichung des Netto-Null-Ziels energiepolitische Massnahmen um.

Der Ausbau thermischer Netze eröffnet zugleich Chancen, den Strassenraum neu klimaangepasst zu gestalten. Die Städte unterstützen entsprechende Strategien des Bundes und eine Energiepolitik, die auf Effizienz und erneuerbare Energien setzt.

Biodiversität

Städte sind attraktiv, wenn sie auch einer Vielfalt von Pflanzen und Tiere Lebensraum bieten. Zu einem solchen Stadtraum zählen Grünflächen und naturnahe Räume.

Die Verantwortung für den Erhalt der biologischen Vielfalt tragen Bund, Kantone und Städte gemeinsam. Viele Städte fördern die Biodiversität durch strukturreiche Begrünungen und Entsiegelungen.

Mehr Pflanzen und Bäume erhöhen die Resilienz gegen die Folgen des Klimawandels und verbessern die Aufenthalts- und Lebensqualität der urbanen Schweiz.