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Umwelt und Energie

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Umwelt und Energie

focus 04/26 – Klimaadaption

3. Sep. 2026 | Der Sommer 2026 hat gezeigt, auf was sich die Schweizer Städte gefasst machen müssen: Hitze. Die Städte setzen seit Jahren eine ambitionierte Klimaschutzpolitik um und federn mit lokalen Massnahmen die negativen Folgen des Klimawandels ab. Conradin Cramer, Regierungspräsident von Basel-Stadt zeigt auf, wie seine Stadt sich nicht mit Anpassungsmassnahmen an den Klimawandel begnügt, sondern auch […]

Kühlung im städtischen Raum

25. Juni 2026 | Angesichts der Klimaerwärmung verfolgen die Städte vielfältige Ansätze, um im städtischen Raum für kühlere und wasserdurchlässigere Flächen zu sorgen. Diese Umgestaltung basiert auf baulichen Massnahmen zur Anpassung der Böden und des urbanen Raums, die durch Anreize für private Initiativen und mitunter für ein ehrenamtliches Engagement der Bewohnerinnen und Bewohner ergänzt werden. Das Vorgehen gegen Wärmeinseln […]

Klimaangepasste Stadt: Was es jetzt braucht

25. Juni 2026 | Die Schweizer Städte setzen seit Jahren eine ambitionierte Klimaschutzpolitik um und federn mit lokalen Massnahmen die negativen Folgen des Klimawandels wie die aktuelle Hitzewelle ab. Um die Klimaadaption zielgerichtet gestaltet zu können, brauchen sie mehr Handlungsspielraum und klare Rahmenbedingungen. Dafür sind das Zusammenspiel aller Staatsebenen sowie der Einbezug von Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft unerlässlich. Die […]

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Einführung

Städte und Agglomerationen sind in ihre Umwelt eingebunden und prägen diese wiederum in verschiedener Weise, zum Beispiel landschaftlich, ressourcenmässig und lebensweltlich.

Die städtischen Zentren benötigen mit ihrer Bevölkerung und Wirtschaft viel Energie, sie bergen zugleich Potenzial zur Energiegewinnung. Gleichzeitig sind Städte stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Eine nachhaltige Umwelt- und Energiepolitik ist daher für Städte von zentraler Bedeutung.

Sie engagieren sich für Klimaschutz, Lärmschutz, bessere Luftqualität, Boden- und Gewässerschutz sowie Kreislaufwirtschaft. Ebenfalls setzen sie Massnahmen zur Förderung der Biodiversität und zur Anpassung an den Klimawandel um.

Dokumente

Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel

Die urbane Schweiz ist stark vom Klimawandel betroffen. Hitzewellen wirken sich ausgeprägt auf Städte und ihre Bevölkerung aus.

Extreme Ereignisse wie Starkregen und Hochwasser treffen dicht besiedelte Gebiete hart. Die Städte betreiben seit Jahren eine ambitionierte Klimapolitik.

Damit die Städte ihre Klimaziele erreichen, brauchen sie den Rückhalt der anderen Staatsebenen und mehr Handlungsspielraum. Sie setzen bereits zahlreiche Massnahmen um, etwa den Auf- und Ausbau thermischer Netze, die Energieberatung für Eigentümerinnen und Eigentümer sowie die Förderung von öffentlichem Verkehr und aktiver Mobilität.

Die Städte ergreifen Massnahmen, um die Folgen der Klimaerwärmung abzufedern. Im Vordergrund steht dabei eine Reduktion der Versiegelung: Neu begrünte Flächen lassen nicht nur Wasser besser versickern, sondern tragen zur Kühlung bei, erhöhen die Biodiversität und steigern die Lebens- und Aufenthaltsqualität.

Energie

Städte verbrauchen viel Energie. Als Eigentümerinnen lokaler Energieversorger treiben sie die erneuerbare Energieproduktion und den Ausbau thermischer Netze voran und setzen für die Erreichung des Netto-Null-Ziels energiepolitische Massnahmen um.

Der Ausbau thermischer Netze eröffnet zugleich Chancen, den Strassenraum neu klimaangepasst zu gestalten. Die Städte unterstützen entsprechende Strategien des Bundes und eine Energiepolitik, die auf Effizienz und erneuerbare Energien setzt.

Biodiversität

Städte sind attraktiv, wenn sie auch einer Vielfalt von Pflanzen und Tiere Lebensraum bieten. Zu einem solchen Stadtraum zählen Grünflächen und naturnahe Räume.

Die Verantwortung für den Erhalt der biologischen Vielfalt tragen Bund, Kantone und Städte gemeinsam. Viele Städte fördern die Biodiversität durch strukturreiche Begrünungen und Entsiegelungen.

Mehr Pflanzen und Bäume erhöhen die Resilienz gegen die Folgen des Klimawandels und verbessern die Aufenthalts- und Lebensqualität der urbanen Schweiz.