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«Verkehr ’45»: Städteverband unterstützt Stossrichtung, fordert aber Nachbesserungen

28. Sep. 2026 | Der Schweizerische Städteverband hat seine Stellungnahme zur Vernehmlassung «Verkehr ’45» eingereicht. Die Städte tragen die generelle Stossrichtung der Vorlage mit, sehen aber dringenden Handlungsbedarf betreffend raumplanerischer Abstimmung, Priorisierung der Agglomeration, Finanzierung von Bahnprojekten und Stadtreparaturen. Mobilität ist eine zentrale Voraussetzung dafür, dass Städte und Agglomerationen sich als Lebensräume, Wirtschaftspole und Innovationszentren entwickeln können. Die Erreichbarkeit […]

Bundesrat löst Blockade beim ISOS – Städte erhalten wieder mehr Spielraum

21. Sep. 2026 | Mit Anpassungen der Verordnung über das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung ISOS wird die Fehlentwicklung der sogenannten Direktanwendung beseitigt. In diesem Sinne wird auch die Verordnung der Raumplanung justiert. Die Städte wirkten aktiv bei der Erarbeitung der neuen Regelungen mit und pochten mit Nachdruck auf eine rasche Umsetzung. Die Entwicklung in […]

Hitzesommer 2026 verursacht Milliardenverluste in der Wirtschaft

20. Sep. 2026 | Der heisse Sommer 2026 belastete nicht nur Natur und Landwirtschaft, sondern die gesamte Schweizer Wirtschaft. Der Schweizerischen Städteverband liess das ETH-Modell zur Auswirkung von Hitze auf die Arbeitsproduktivität mit den aktuellen Messdaten überarbeiten und es zeigt: Durch die Hitze resultierte in den Monaten Juni bis August ein hitzebedingter Arbeitsproduktivitätsverlust von 2,1 Milliarden Franken. Besonders stark […]

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Einführung

Der Schweizerische Städteverband setzt sich für die urbanen Interessen gegenüber Politik und Öffentlichkeit ein.

Der Städteverband bringt die Positionen der urbanen Schweiz als ständiger Partner an den Vernehmlassungsverfahren des Bundes ein, unterhält Kontakte zur Bundesverwaltung, zum Parlament und dessen Kommissionen, und zu den kantonalen Konferenzen. Er wirkt in zahlreichen Gremien mit, nimmt an der Tripartiten Konferenz (TK) teil und ist im ständigen Dialog mit allen Staatsebenen.

Zweck des Schweizerischen Städteverbands ist es, die gemeinsamen Interessen der urbanen Schweiz zu wahren und für seine Mitglieder Dienstleistungen zu erbringen.

Die besondere Situation der Städte und Agglomerationen hat der Bund bei seinem Handeln gemäss Artikel 50 in der Bundesverfassung zu berücksichtigen.

Vernehmlassungen

Der Grossteil der Bevölkerung lebt in der urbanen Schweiz. Deren Bedürfnisse, Haltungen und Ideen müssen gebührend in Gesetzgebungsprozesse auf Bundesebene einfliessen.

Der Städteverband nimmt für die Anliegen der Städte bei jährlich rund 60 Vernehmlassungen Stellung. Dazu kommt ein zielgerichteter Dialog im politischen Prozess.

Sessionsvorschau

Der urbane Raum mit seinen Städten und Agglomerationen prägt die Schweiz, und wird gleichzeitig durch die politischen Entscheidungen des Bundes und der Kantone gerahmt. Was die eidgenössischen Räte entscheiden, hat oft direkte Auswirkungen auf die Städte und Agglomerationen.

Der Städteverband vertritt die Interessen der urbanen Schweiz gegenüber der nationalen Politik und den kantonalen Konferenzen. Er bringt sich in die politischen Prozesse des National- und Ständerats ein. Im Vorfeld der eidgenössischen Sessionen publiziert er eine Sessionsvorschau.

Parlamentarische Gruppen

Parlamentarierinnen und Parlamentarier, die sich besonders für kommunale Fragen interessieren, haben sich in der Parlamentarischen Gruppe «Kommunalpolitik» zusammengeschlossen. Diese Gruppe wird gemeinsam von den beiden Kommunalverbänden Gemeinde- und Städteverband betreut.

Die Parlamentarische Gruppe «Städte» vertritt im Bundesparlament die Interessen der urbanen Schweiz. Das Sekretariat dieser Gruppe wird vom Schweizerischen Städteverband geführt.