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Urbane Wertschöpfung: So arbeiten die Städterinnen und Städter

28. April 2026 – Die Statistik der Schweizer Städte 2026 präsentiert aktuelle Kennzahlen zu Bevölkerung, Wohnen, Politik, Bildung und weiteren spannenden Themen in den Schweizer Städten. Der Fokus liegt dieses Jahr auf der Arbeitswelt: Menschen in der Schweiz leben und arbeiten urban. Denn fast vier Millionen Beschäftigte sind in den Städten tätig. Die gemeinsame Publikation der Schweizerischen Städteverbands und des Bundesamts für Statistik (BFS) zeigt diese vielfältige urbane Schweiz, ihre Bewohnenden und ihre Arbeitsbevölkerung.

Von grossen Städten über Agglomerationen bis hin zu kleinen städtischen Gemeinden: Die urbane Schweiz ist vielfältig. Die Statistik der Schweizer Städte 2026 des Schweizerischen Städteverbands in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Statistik veranschaulicht diese unterschiedlichen Ausprägungen und Entwicklungen. Sie zeigt zum Beispiel, dass die durchschnittliche Person in der Stadt auf 43 Quadratmetern wohnt, während Menschen ausserhalb der Städte auf knapp 50m2 pro Kopf leben. Ebenfalls wird ersichtlich, dass kleine touristische Städte die höchste Anzahl Logiernächte pro Kopf aufweisen und dass der durchschnittliche Exekutivpolitiker der Stadt ein Mann ist und der FDP angehört. Diese und viele weitere spannende Statistiken finden sich im statistischen Jahrbuch 2026.

 

Dienstleistungen prägen die Arbeitswelt der Städte

Fast vier Millionen Menschen arbeiten in den Schweizer Städten. Sie sind massgeblich für die Wertschöpfung und prägen die wirtschaftlichen Zentren des Landes. Im Wissen darum, dass Wertschöpfung auch jenseits statistisch erfasster Angestelltenverhältnisse hervorgebracht wird, beleuchtet die diesjährige Ausgabe insbesondere die verschiedenen Dimensionen der städtischen Arbeitswelt. Pro Einwohnerin und Einwohner in den Städten gibt es 0,84 Beschäftigte, die Erwerbsquote liegt bei knapp 80%. Ein Grossteil dieser Beschäftigten ist im Dienstleistungssektor tätig und erfüllt Aufgaben der traditionell etablierten Dienstleistungen, des Gesundheits- und Sozialwesens oder geht dem Handel nach. Der Arbeitsmarkt bewegt sich stetig und seit 2021 verlassen mehr Personen den Arbeitsmarkt durch eine Pensionierung, als junge Personen ihn betreten. Und: Die Schweiz ist ein Land von Pendlerinnen und Pendlern. Das zeigt sich auch in den Städten: Durchschnittlich ist der tägliche Arbeitsweg über 31 Minuten und fast 13 Kilometer lang.

 

Mit insgesamt 180 Städten liefert die Statistik der Schweizer Städte umfassende Kennzahlen zur urbanen Schweiz. Die Publikation erscheint als gemeinsame Ausgabe des Schweizerischen Städteverbands und des Bundesamts für Statistik. Sie wird ergänzt durch ein kompaktes Dashboard zu den Agglomerationen und einem Datenportal, auf dem die vollständigen Daten und Analysen verfügbar sind.

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