Liebe Leserin, lieber Leser
Die Städte sind die Wirtschaftszentren der Schweiz, doch auch sie stehen vor finanziellen Herausforderungen. Die demografische Entwicklung, Anpassungen an den Klimawandel und die Wohnungsknappheit machen Investitionen nötig, beispielsweise in Wohn- und Stadträume. Einen erheblichen Einfluss hat auch die Finanzpolitik der anderen Staatsebenen: Durch das Entlastungspaket des Bundes (EP27) droht eine starke Verschiebung finanzieller Lasten vom Bund zu den Kantonen, Städten und Gemeinden. Franziska Bitzi Staub, Finanzdirektorin der Stadt Luzern und Präsidentin der Konferenz der städtischen Finanzdirektorinnen und -direktoren KSFD, zeigt auf, wie die kumulierten Lasten aus Aufgabenverschiebung, Folgekosten und demografischer Entwicklung die langfristige Handlungsfähigkeit der Städte gefährden können. Wie sich die finanzielle Grosswetterlage konkret für eine Stadt ausnimmt, erfahren wir im Interview mit Laurent Dietrich, Vize-Stadtammann und Finanzdirektor von Freiburg. Und ob die Schuldenbremse des Bundes wirklich so strikt sein muss, fragen sich Dina Pomeranz und Deborah Kistler von der Universität Zürich.
Wir wünschen Ihnen eine gute Lektüre und viel Vergnügen mit dieser Ausgabe von focus zu den städtischen Finanzen in der föderalen Schweiz.
