Die Agglomerationsprogramme haben in den Kantonen und Städten eine grosse Dynamik ausgelöst: Zahlreiche Projekte wie S-Bahnerweiterungen, Tramprojekte, Verkehrssanierungen wurden ausgearbeitet und dem Bund fristgerecht eingereicht. Diese bewirken eine deutliche Verbesserung der prekären Verkehrssituation in den Agglomerationen durch eine optimale Abstimmung von Siedlung und Verkehr, etwa durch Anschlüsse durch den öffentlichen Verkehr oder Ortsumfahrungen. Ohne ausserordentliche Einlage in den Infrastrukturfonds wäre es zu Verzögerungen dieser Projekte um mehrere Jahre gekommen. Das Gleiche gilt für die Beseitigung von Engpässen auf dem Nationalstrassennetz. Die täglichen Staus verursachen immense Schäden für die Umwelt und Volkswirtschaft.
Die kantonale Bau-, Planungs- und Umweltdirektorenkonferenz, die Konferenz der Direktoren des öffentlichen Verkehrs und der Städteverband setzen sich für eine zeitgerechte Umsetzung ein. Sie wünschen, dass ihre Anliegen nach einer ausserordentlichen Einmaleinlage in den Infrastrukturfonds, um auch dem dringlichen Nachholbedarf Rechnung zu tragen, von den Eidgenössischen Räten in der 2. Debatte Anfang Oktober bestätigt werden: Die Dynamik der Agglomerationsprogramme wird so aufrechterhalten, und die Beseitigung der gravierendsten Engpässe im Nationalstrassennetz kann nun an die Hand genommen werden.




