Der Beginn der Wintersession 2011 und damit der Start zur neuen Legislatur fällt in unruhige Zeiten. Die Schweiz befindet sich in einem raschen Wandel; entsprechend gross sind die Erwartungen an das neue Parlament, mit Augenmass und politischem Geschick zukunftsfähige Lösungen für unser Land zu schmieden.
Ein Schlüssel für die Fortsetzung des Erfolgsmodells Schweiz liegt in einer Politik, welche auch die Anliegen von Städten und Agglomerationen berücksichtigt. Bereits heute leben rund drei Viertel der Schweizer Bevölkerung in Städten und städtisch geprägten Gemeinden. In der urbanen Schweiz wird 84 Prozent der Wirtschaftsleistung erbracht – im Interesse des ganzen Landes. Entsprechend hält Artikel 50 der Bundesverfassung fest, dass der Bund auf die besondere Situation der Städte und Agglomerationen (wie auch des Berggebiets) Rücksicht nimmt.
Der Städteverband hat die Anliegen der Städte und Agglomerationen an die Bundespolitik in wichtigen Politikbereichen in einem «Städte-Pass» zusammengefasst. Dieser «Städte-Pass» wurde allen Parlamentarierinnen und Parlamentariern zum Start der neuen Legislatur übergeben.




